Crime Scene: Wien 1824

Wien 1824: Heute wie auch damals schon eine der lebenswertesten Städte der gesamten weiten Welt. Doch auch solch ein besonderes Fleckchen Erde ist nicht vollkommen sicher vor Kriminalität, Intrigen und gar Mord. Und ihr nun auch noch mittendrin…

Haben Sie Wien schon bei Nacht geseh’n?

Willkommen im Wiener Theater, einem Ort des Vergnügens für die High Society, welches sich diesmal jedoch schon in wenigen Minuten in eine Crime Scene verwandeln wird. Ein kaltblütiger Giftmord lässt einen Maestro rasch verstummen und es bleibt mal wieder an euch hängen die Geschehnisse durch ein Wimmelbild an Tatort sowie mehrere Rätselkarten und Story-Elemente aufzudecken, um dem Schurken das Handwerk zu legen.

Die Regeln kurz, doch der Weg zur Wahrheit lang; so platziert ihr erstmal den Tatort auf, sortiert die Karten in vier Stapel und legt das Storyheft bereit. In der Crime Scene-Reihe springt ihr dabei von Schlüsselworten im Fließtext der Geschichte zum Tatort und haltet dort wiederrum Ausschau nach jenen Objekten, die euch dann wieder zu weiteren Karten führen. Wurde ein solcher Abschnitt gelöst, so beginnt das Rad quasi wieder von vorne bis ihr schließlich die gesamte Story aufdecken konntet.

Unterstützung bieten euch dabei einige Hinweiskarten, deren Nutzung jedoch mit einer klaren Problematik gekoppelt ist und zwar verliert ihr dadurch Karten, die ihr für das Lösen des großen Finalrätsels benötigen würdet. Schafft ihr es in dieser Irrfahrt zwischen Mord, Liebe, Intrige und Verrat der Wahrheit treu zu bleiben oder verliert ihr euch inmitten der Schatten der kalten Gassen Wiens?

Oh, nicht zu vergessen, es gibt neben Crime Scene: Wien 1824 auch noch weitere Detektivabenteuer der Crime Scene-Reihe, gerne könnt ihr auch in diese einen Einblick nehmen:

-          Crime Scene: Brooklyn 2002

-          Crime Scene: Lazio 1356

-          Crime Scene: London 1892

-          Crime Scene: Palermo 1985

-          Crime Scene: Wien 1824

Spieletester

29.11.2026

Fazit

Die Schattenseiten Wiens

Ähnlich wie schon in Palermo 1985, eben mehrere Jahre später, ließ uns auch der Tatort in Wien etwas schaudern; und das nicht auf Grund des kaltblütigen Mordes… Insgesamt war uns die Geschichte einfach viel zu seicht! Es entstanden kaum Spannung oder anderweitig fesselnde Momente, die einem solchen, von der Geschichte schon fast vollständig abhängigem Abenteuer eben den Wind in den Segeln verleihen. Wir quälten uns zumeist von einem kaum fesselnden Rätsel zum nächsten und erlebten dazu parallel einige Fetzen der Geschichte, die meist wenig mit den vorliegenden Aufgaben zu tun hatten. Häufig blieb bloß Verwirrung nach einer Etappe zurück, speziell da man oft nicht einmal wusste, ob man alle Teile für die Lösung eines Gedanken-Puzzles bereits vor einem liegen hat oder ob da denn noch etwas fehlt.

Einziger wirklich besonderer Reiz ist der Wimmelbild-Aspekt der Reihe, der uns in Wien 1824 doch deutlich mehr zugesagt hat als zum Beispiel in Palermo 1985. Wie aber auch schon dort klar ersichtlich reicht dieser eine, wenn auch etwas innovative Ansatz, nicht vollständig aus um als Gesamtwerk zu überzeugen. Dennoch muss man aber auch positiv anmerken, dass hier kein Inhalt zerstört werden muss! Auch wenn man selbst das Abenteuer dann bereits kennt und nicht wirklich effektiv wiederholen kann.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • Einführung eines relativ neuen Konzepts in das sonst eher klassisch verlaufende Detektivspiel-Genre
  • kein Inhalt wird zerstört oder beschrieben

Minus

  • seichte Story mit häufig fehlendem Zusammenhang zu den Rätseln
  • Rätsel meist eher unklar und selten lustig oder spannend; oft weiß man nicht einmal ob etwa noch Teile zur Lösung fehlen
  • nur einmal (effektiv) spielbar

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 1
Alter: ab 18 Jahren
Spieldauer: 120 Minuten
Preis: 19,95 Euro
Erscheinungsjahr: 2024
Verlag: Piatnik
Grafiker: Ville Koivula
Zubehör:

1 Regelheft (8-seitig)

1 Storybuch (12-seitig)

1 Fallakte

1 Szenenbild

60 Karten; darunter:

  - 9 Dokumentenkarten

  - 9 Hinweiskarten

  - 10 Reputationskarten

  - 32 Indizkarten

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