Zwei Haie warten darauf, eine Ration Fisch zu verspeisen. Ganz kultiviert sitzen sie, mit Messer und Gabel in den Flossen, am Rand des Spielfelds. Wenn das Spielfeld komplett gefüllt ist, startet das große Fressen.
Die Ausgangslage
Jeder Spieler hat ein Set von 23 Fischkarten, welche null bis vier Fische zeigen. Diese wollen wir möglichst wohlbehalten in den Punktestapel bringen.
Am Beginn der Runde zieht man ein paar seiner Fischkarten (Anzahl abhängig von der Spielerzahl) auf die Hand, der restliche Stapel dient für die folgenden Runden.
Man einigt sich, welche Form die Auslage am Ende haben soll, was mit einer Variantenkarte festgehalten wird. Dann setzt man die beiden Haie in die Tischmitte und es geht los.
Ein Spielzug
Wer an der Reihe ist, wählt eine seiner Handkarten und legt sie an bereits liegende Karten an. Dabei muss stets auf die Form der gewählten Auslage geachtet werden, es darf keine Karte überstehen. Es werden keine Karten nachgezogen! Dadurch wo man anlegt, kann man vor allem bei stark asymmetrischen Auslagen gut steuern, wo lange Reihen und Spalten entstehen können und wo nicht. So kann ich meine Karten absichern und gegnerische Fische auf dem Silbertablett präsentieren.
Anschließend werden die beiden Haie versetzt, falls notwendig. Ein Hai wartet stets neben der Spalte mit den meisten Fischen, der andere neben der Reihe mit den meisten Fischen. Sollte es durch die neue Karte eine neue, gleich stark gefüllte Reihe oder Spalte geben, bleibt der entsprechende Haie sitzen, wo er ist.
Runden- und Spielende
Das Rundenende ist erreicht, wenn die Auslage komplett gefüllt ist. Nun haben die Haie ihren großen Auftritt: Sie fressen alle Karten, die sich in ihrer Reihe bzw. Spalte befinden. Diese Karten sind aus dem Spiel. Die verbleibenden Karten bilden den Gewinnstapel.
Restliche Handkarten werden von den Spielern gemischt und unter ihren Nachziehstapel geschoben. Dann bildet man wieder seine Kartenhand.
Nach der dritten Runde sparen wir uns das Bilden der Kartenhand, weil dann nämlich das Spielende erreicht ist. Es wird ermittelt, wer die meisten Fische im Gewinnstapel hat.
Spieletester
Fazit
Auch wenn der Spielablauf selbst taktisch geprägt ist, hat das Kartenziehen am Anfang einen nicht unerheblichen Glückseffekt. Ziehe ich z.B. nur hohe Karten, werde ich potentiell eher ein gefundenes Fressen für die Haie sein. Andererseits habe ich die Chance auf fette Punkte, wenn ich es schaffe, dass meine Karten von den Haien unbehelligt bleiben. Speziell die Gleichstandsregel gilt es hier auszunutzen.
Die Spielausstattung ist gut, ich hätte mir vielleicht noch einen Schachteleinsatz gewünscht. Die Spielanleitung ist OK und lässt keine Fragen offen. Der Spielverlauf ist vielleicht nicht der innovativste, macht aber Spaß; wenn man sich vom Glücksanteil nicht stören lässt. Perfekt für Familien.
Plus
- Schnell erlernt
- Kurze Wartezeiten
- Familientauglich illustriert
Minus
- Glücksanteil beim Austeilen der Karten
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Details
2 Haifiguren
92 Fischkarten
4 Variantenkarten
1 Spielanleitung
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