Torres

Ein Wirbelsturm hat Kastilien verwüstet und alle Burgen des Landes zerstört. Der König hat beschlossen, den Ritter, der die größte und mächtigste Burg baut, zu seinem Nachfolger zu ernennen.
Das Spiel besteht aus drei Phasen, jede Phase aus drei bis vier Runden. Am Ende jeder Phase wird eine Wertung durchgeführt. Alle Spieler trachten danach, einen eigenen Ritter möglichst hoch nach oben zu bringen. Hoch oben zu sitzen ist aber nicht alles, die Burg sollte auch etwas her machen! Deswegen sucht man sich für sein Vorhaben eine möglichst große Burg aus, die Punkte errechnen sich nämlich aus Höhe des Ritters mal Grundfläche der Burg. Es ist aber nicht unbeschränkt Platz für Burgen da, denn Burgen dürfen nicht zusammenwachsen. Man hat in jeder Runde fünf Aktionspunkte zur Verfügung, mit denen man Burgsteine und Ritter einsetzen, Aktionskarten kaufen und noch viel mehr kann. Mit diesem System der Aktionspunkte waren die beiden Autoren ein Jahr vor Torres schon sehr erfolgreich, damals schafften sie mit Tikal ebenfalls das Spiel des Jahres. Dank des Doppelerfolges sollten noch weitere Spiele mit Aktionspunkten folgen - Mexica und Java.

Spieletester

08.01.2001

Fazit

Torres ist sehr schön gestaltet, wegen der komplexen Möglichkeiten aber nicht so leicht zu verstehen. Darum verwundert es ein wenig, dass es den "Spiel des Jahres"-Titel abräumen konnte. Mir gefällt das Spiel sehr gut, wenn ich auch einschränken muss, dass es wohl nur etwas für Freunde von Strategiespielen ist. Wer aber Siedler von Catan, Die, El Grande und Tikal mochte, dem wird Torres bestimmt gefallen.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Besucherkommentare

Christoph Ledinger | 11.08.2004

Uff, schwere Kost! Das Spiel ist geprägt von strategischen Entscheidungen, die gut durchdacht sein wollen.

Manche der Aktionskarten bringen eigentlich nichts.

Etwas abschreckend ist auch der Preis, im Verhältnis zu dem was geboten wird.

Cybermax | 02.10.2005

Torres ist ein unglaublich spannendes Spiel. Ein Neuling versteht zwar am Anfang die Regeln nicht so ganz, kommt aber im Laufe der Partie auf die Details drauf, die zum Sieg verhelfen. Mir hat besonders gefallen, dass es sich zu zweit einfach super spielen läßt. Drei ist auch gut, zu viert wirds schon sehr schwer. Auch meine Freunde, die sonst nicht sosehr auf Brettspiele stehen, waren begeistert.
Einziger Nachteil - die Herumrechnerei bei der Wertung - ohne Zettel wird das nichts. Ansonsten römisch 1!

RcR | 28.12.2005

Warum nicht? Strategie pur. Empfehlenswert

miki | 29.04.2006

ziemlich kompliziertes spiel aber trotzdem cool

Stefan | 18.01.2007

Ich habe Torres nach dem ersten Spiel zunächst für ein paar Jahre in den Schank gelegt. Gefiel mir damals überhaupt nicht. Aber ich habe dem Spiel noch eine Chance gegeben und siehe da - jetzt finde ich es richtig gut. Klar, es ist ein Grübelspiel, man muss Lust dazu haben seinen Kopf anzustrengen und es gibt durchaus Wartezeiten zwischen den Zügen aber mit geeigneten Leuten ist es sehr reizvoll. Vor allem zu dritt gefällt es uns. Allerdings ist es ein Taktikspiel (und kein Strategiespiel), denn man muss umgehend auf die Züge der Mitspieler reagieren, sonst wird man punktemäßig abgehängt. Langes Vorausplanen ist da nicht möglich.

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 12 Jahren
Spieldauer: 60 Minuten
Preis: 30,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2000
Verlag: F.X. Schmid
Grafiker: A. Cimatoribus
Genre: Strategie
Zubehör:

1 Spielplan, 92 Bausteine, 24 Ritter, 4 Wertungssteine, 1 König, 40 Aktionskarten, 4 Karten "Codex", 3 Karten "Phasen", 8 Meisterkarten, 1 Spielregel

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