Commander Kikeriki

Die verrückten Hühner aus dem All sind los! Im rasanten Spielspaß rund um das außerirdische Federvieh sind Reaktionsschnelligkeit und Geschick gefragt: es gilt, möglichst viele verlorene Asteroiden einzusammeln, sobald diese aus dem Kofferraum des tierischen Fluggerätes fallen. Den kosmischen Spielspaß rund um schnelle Reaktionen gewinnt man nur, wenn man am Ende der Runde die meisten Asteroiden fangen konnte.

Spielidee:
Das batteriebetriebene Weltraum-Huhn sitzt inmitten eines 3D-Spielaufbaus in seinem Raumschiff auf einem Sockel, umgeben von insgesamt vier klappbaren Auslegern, die als Rutschen für goldene Asteroiden-Eier dienen. In unregelmäßigen Abständen wirft der gefiederte Raumfahrer auf seinem Weg durch die Galaxie die Eier aus seinem Raumschiff ab. Jetzt ist es Aufgabe der Spieler, die Asteroiden mit den kleinen beweglichen Rutschen im richtigen Moment aufzufangen und in ihrem Behälter sicher zu bunkern.

Ausstattung: Commander Kikeriki kommt in einer für Hasbro typischen Verpackung: Zwar stabiler Karton, aber nur mit Laschen verschlossen, dieser Typ ist nicht so sonderlich stabil und leidet sehr unter oftmaligem Öffnen und Verschließen. Vor dem ersten Spiel muss die Raumstation mit drei Batterien des Typs LR6 (AA) gefüllt werden. Weder die Batterien, noch der dafür nötig Schraubendreher findet sich im Lieferumfang, aber jeder, der elektrisch betriebenes Spielzeug im Haus hat, kennt das Problem und hat entsprechende Lösungsansätze. Die Anleitung weist zwar darauf hin, keine aufladbaren Batterien zu verwenden, aber bei uns hat das Spiel auch mit Akkus einwandfrei funktioniert. Die einzelnen Teile des Spieles lassen sich von einem Erwachsenen schnell zusammenbauen, Kinder unter zehn Jahren tun sich damit sehr schwer. Der Mechanismus funktioniert sehr gut, wir hatten keinerlei Probleme mit blockierenden Schlitten, hakenden Scharnieren oder sonstigen Fertigungsungenauigkeiten. Unsere ursprüngliche Angst, dass die Rutschen und Schlitten nicht lange leben werden (immerhin müssen sie vor jedem Spiel zusammengebaut und danach wieder zerlegt werden) war unbegründet. Beim Hühnercockpit löste sich zwar sehr bald eine Schraube, das lies sich aber schnell beheben. Nach unzähligen Spielen brach allerdings ein Kunststoffteil im Cockpit und das Huhn hielt nicht mehr im Raumschiff. Damit funktioniert das Spiel an sich zwar weiterhin, aber der Höhepunkt am Ende jeder Runde, das Huhn zurück ins All zu schießen, fällt weg.

Spielablauf: Sobald der Mechanismus eingeschaltet wurde hebt und senkt sich das Raumschiff mit spacigem Gegacker und Getöse. Alle Spieler versuchen gleichzeitig, möglichst viele Asteroiden-Eier einzufangen. Jeder hält seine Space-Schale am Griff fest und wenn ein Ei unter dem Raumschiff hervorkullert heben die Spieler ihre Schalen schnell hoch und versuchen so, das Ei in den eigenen Schlitten zu schubsen und danach in die Schale gleiten zu lassen. Sind alle zwölf Asteroiden-Eier eingesammelt, wird gezählt und wer die meisten Eier gesammelt hat, darf den blauen Knopf am Raumschiff drücken und das verrückte Alien-Huhn wird mitsamt seinem Cockpit wieder zurück ins All geschossen.

Spieletester

14.11.2015

Fazit

Kommander Kikeriki ist auf jeden Fall aufsehenerregend. Selbst wenn man nicht mitspielt, sorgt eine Geräuschkulisse aus Klappern des Mechanismus, Hühnergegacker und Raumschiffantriebsgeräusch für die nötige Aufmerksamkeit. Das Erklären der Spielregeln dauert weniger lang als das Zusammenstellen der Bauteile und dann beginnt die Action. Eigentlich kommt es nur auf das richtige Timing an: Wird die Schale hochgehoben wenn sich das Raumschiff hebt, hat man gute Chancen das Ei auf den eigenen Schlitten zu bugsieren. Haben die Kinder das einmal Herausgefunden, so lässt der Spielreiz deutlich nach. Aber bis dahin gibt es noch eine Menge Kindergejohle am Ende jeder Runde, wenn das Astrohuhn nach dem Drücken des blauen Knopfes mit Explosionsgeräusch und lautem Gegackere durch den Raum geschleudert wird. Das Spiel spricht vor allem Kinder von fünf bis sieben Jahren an, für diese ist es auch eine sehr gute Übung der Hand-Auge-Koordination, des räumlichen Vorstellungsvermögens und kontrollierter Bewegungen. Obwohl gleichzeitig gespielt wird, findet eigentlich kaum Interaktion statt - wer seinen Schlitten zum richtigen Zeitpunkt und mit der richtigen Geschwindigkeit anhebt erhält das Ei.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: 15 Minuten
Preis: 20,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Hasbro
Genre: Reaktion
Zubehör:

Raumstation (elektrisch), Asteroiden-Startfach, Raumschiff, Cockpit mit Alien-Huhn, 4 Astro-Rutschen, 4 Astro-Schlitten, 4 Space-Schalen, 12 Asteroiden-Eier, Spielanleitung

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