Kniffel-Reloaded – so könnte das neue Kartenspiel aus dem Hause der Drei Hasen, die träumend der Abendsonne entgegen sehen, kurz umrissen werden. Weil aber Groovy Pips doch ein wenig anders ist, lohnt sich das Weiterlesen, ohne natürlich Werbung in eigener Sache machen zu wollen.
Die Spieler versuchen durch das Erwürfeln von Kombinationen wie Drillinge, Vierlinge, Full House, Straße oder einen „Groovy“ Karten der Auslage oder eigenen Hand zu gewinnen. Zu Spielbeginn hat jeder zehn Karten, auf denen die verschiedenen Kombinationen abgebildet sind. Jeder legt nun eine Karte in den allgemeinen Pool auf den Tisch. Diese Karten gilt es nun mit den entsprechenden Würfeln zu bekommen. Dazu darf der Spieler am Zug bis zu dreimal würfeln und beliebige Würfel rauslegen. Hat er am Ende eine Kombination geschafft, deren Karte im Pool liegt oder die er noch auf der Hand hält, legt er diese als Gewinn vor sich ab. Auf diese Weise kann er auch mehrere Karten gleichzeitig gewinnen. Hat er hingegen keine brauchbare Kombination erwürfelt, muss er eine eigene Handkarte in den Pool legen. Sobald ein Spieler seine letzte Handkarte in den Pool legen muss oder selber gewinnt, ist jeder andere noch einmal dran, bevor Groovy Pips endet. Wer jetzt die meisten Punkte mit seinen gewonnenen Karten macht, ist Sieger.
Die Spieler versuchen durch das Erwürfeln von Kombinationen wie Drillinge, Vierlinge, Full House, Straße oder einen „Groovy“ Karten der Auslage oder eigenen Hand zu gewinnen. Zu Spielbeginn hat jeder zehn Karten, auf denen die verschiedenen Kombinationen abgebildet sind. Jeder legt nun eine Karte in den allgemeinen Pool auf den Tisch. Diese Karten gilt es nun mit den entsprechenden Würfeln zu bekommen. Dazu darf der Spieler am Zug bis zu dreimal würfeln und beliebige Würfel rauslegen. Hat er am Ende eine Kombination geschafft, deren Karte im Pool liegt oder die er noch auf der Hand hält, legt er diese als Gewinn vor sich ab. Auf diese Weise kann er auch mehrere Karten gleichzeitig gewinnen. Hat er hingegen keine brauchbare Kombination erwürfelt, muss er eine eigene Handkarte in den Pool legen. Sobald ein Spieler seine letzte Handkarte in den Pool legen muss oder selber gewinnt, ist jeder andere noch einmal dran, bevor Groovy Pips endet. Wer jetzt die meisten Punkte mit seinen gewonnenen Karten macht, ist Sieger.
Spieletester
Fazit
Groovy Pips kommt mit einfachen Regeln und einer bekannten Spielidee daher. Wer Kniffel kennt, wird sich sehr schnell einfinden. Lediglich den Wertungsblock sucht man hier vergebens. Statt also auf Papier diverse Kombinationen zu notieren, werden hier ausliegende Karten gewonnen – möglichst natürlich die der lieben Mitspieler. Damit ist dann auch schon der große Unterschied zum öden Würfelmarathon genannt: Interaktion mit den Mitspielern. Denn die ärgern sich gewaltig, wenn die eigene Karte weg ist und Siegpunkte für den Gegner bringt.
Groovy Pips spielt sich deutlich schneller als Kniffel und ist schon deshalb in meinen Spielgruppen wesentlich besser angekommen. Immer wieder wurde es dann besonders laut, wenn fremde Karten aus der Tischmitte gewonnen wurden. Wer ein kleines sympathisches Karten-Würfelspiel für die Familie sucht, der sollte Groovy Pips eine Chance geben.
Plus
Minus
Besucherkommentare
Besucherkommentare
Ralf | 28.03.2019
Sehr schönes, schnelles Kartenspiel. Wir haben mit unserer 4-jährigen Tochter damit angefangen, das hat sehr gut funktioniert, ein Einstiegsalter von 8 Jahren halte ich zu hoch gegriffen.
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Details
Details
Auszeichnungen:
Spieleranzahl:
2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer:
25 Minuten
Preis:
12,00 Euro
Erscheinungsjahr:
2014
Verlag:
Drei Hasen in der Abendsonne
Autor:
Michael Palm
,
Lukas Zach
Grafiker:
Johann Rüttinger
Genre:
Würfeln
Zubehör:
5 groovy Augen-Würfel 60 Spielkarten (je 10 Karten in 6 Farben) 1 Spielanleitung
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