MiniCrimes - Kaltblütig ermordet

Es ist 1948, der Schlangenkurator James Stein kam unter mysteriösen Umständen an der Zoologischen Gesellschaft von London ums Leben. Vor Ort der Direktor, andere Mitarbeiter und ein Dutzend tropischer Schlangen. War der Kurator bei seiner Arbeit kurz einmal unachtsam, oder hat da jemand etwas nachgeholfen?

Ein giftiges Arbeitsumfeld

Bei MiniCrimes - Kaltblütig ermordet, handelt es sich um ein besonders kurzes Detektiv Abenteuer aus der MiniCrimes-Spielereihe. Diese zeichnet sich durch ein besonders kurzes Spielgeschehen aus, welches, klassischerweise, aus einer großen Tatortkarte und zehn kleinen Hinweis-Karten besteht. Via Einleitungstext und QR-Code zum Herunterladen der Lösungen, müssen in jedem Szenario drei Fragen beantwortet werden, was nur durch das genaue Betrachten des Tatorts und der Hinweise möglich wird. Je mehr Hinweise benötigt werden desto schlechter schneidet man jedoch in der Punktewertung ab – Kombinationsgabe ist hier also das A und O.

In diesem Abenteuer gilt es Antworten auf die Fragen zu finden, was im Museum geschah, wer einen Diebstahl einiger Schlangen geplant hatte und schließlich wer für den Mord verantwortlich ist. Dabei läuft auch diese Partie ident mit anderen der Reihe ab: Nachdem der Einleitungstext gelesen wurde, werden die zehn Hinweiskarten verdeckt aufgelegt und der Tatort offen ausgelegt. Dieser wird betrachtet und je nachdem worin man den meisten Benefit erkennt, sollten diese Hinweise genauer gelesen werden. Bis zu sechs der Karten dürfen dabei ohne Malus angesehen werden, von da an gibt es in der Endwertung 1 Punkt Abzug pro zusätzlich genutztem Hinweis.

Und falls ihr noch nicht genug von der MiniCrimes-Reihe habt, könnt ihr hier eine Liste von uns getesteten Spielen der Reihe finden:

-          MiniCrimes - Fehlerhaftes Abbild

-          MiniCrimes - Kaltblütig ermordet

-          MiniCrimes - Verhängnisvolle Entscheidung

Spieletester

Fazit

Kurze Geschichte mit Biss

Immer wieder überzeugt die MiniCrimes-Reihe mit besonders kurzen Detektiv Abenteuern zu einem passend dazu geringen Preis. Auch wie immer gestaltet sich das Spiel in seiner Gesamtheit als kurz und im Kern simpel, wobei natürlich so einiges an Grübelei gefragt ist. Im Kern dieses kooperativen Spielgeschehens liegt eindeutig der Diskurs mit den anderen Mitspielern, wobei die Spieleranzahl eher in der unteren Hälfte gewählt werden sollte. Besonders gut an der gesamten Reihe gefällt uns auch, dass diese quasi für jedermann geeignet sind; hier können sowohl Jung als auch Alt miteinander rätseln.

Generell aber erfindet MiniCrimes das Rad nicht neu, sondern bietet einfach ein abgespecktes Detektiv Abenteuer, das auf Grund seiner Kompaktheit mit geringen Mengen an Clous und wenigen Fährten auskommt. Speziell in diesem Szenario empfanden wir dazu noch einige Informationen als besonders hart herauszulesen.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • simpel und kurz - quasi keine Anleitung notwendig
  • für jedermann und praktisch überall spielbar

Minus

  • abgespecktes Detektiv Abenteuer
  • in diesem Szenario: einige Informationen nur schwer herauszulesen

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 1 bis 6
Alter: ab 10 Jahren
Spieldauer: 20 bis 40 Minuten
Preis: 4,99 Euro
Erscheinungsjahr: 2025
Verlag: Pegasus Spiele
Grafiker: Stefano Tartarotti
Zubehör:

1 faltbare Spieleschachtel mit Anleitung

1 große Tatort-Karte

1 kleine "Achtung!"-Karte

10 kleine Hinweis-Karten

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