Picky ist ein Eichhörnchen, das Vorräte für den Winter anlegen möchte. Aber zu viel ist auch nicht gut! Warum? Weil die meisten verfügbaren Vorräte aus nicht artgerechten Süßigkeiten bestehen.
Bilden des Vorrats
Zuerst muss man Karten aussortieren, um den korrekten Umfang an Karten für die Spielerzahl zu erreichen. Jeder Spieler erhält dann ein Startkärtchen. Die Essensplättchen werden gemischt, wobei drei Jahreszeitenkärtchen eingemischt werden. Das Spiel startet im Frühling, wo noch fünf Essensplättchen am Spielplan ausliegen.
Essen nehmen
Der Name "Picky" kommt vom englischen "to pick", also "nehmen". Kein Wunder, dass man in seinem Zug Essenskärtchen nimmt. Man muss eine der ausliegenden Sorten, aus der fünf Karten umfassenden Auslage, auswählen und alle Plättchen der Sorte nehmen. Leere Plätze werden nachgefüllt, bevor der nächste Spieler an die Reihe kommt.
Man kann aber auch auf das Nehmen verzichten, wodurch man eine Joker-Eichel bekommt und die Auslage im Kehrwagen landet. Sobald alle Eicheln weg sind, steht diese Passen-Aktion nicht mehr zur Verfügung. Durchschnittlich kann jeder Spieler zweimal pro Partie passen.
Die Zeit vergeht
Wird das Sommer-Kärtchen aufgedeckt, gibt es ab sofort nur noch vier Kärtchen in der Auslage. Der Herbst reduzierte die Auslage um ein weiteres Kärtchen. Wenn der Winter aufgedeckt wird, ist das Spiel augenblicklich vorbei und es geht an die Wertung. Man zählt die aufgenommenen Karten pro Sorte. Eicheln sind Joker und müssen beliebigen Sorten zugeteilt werden. Je nach Anzahl von Karten und/oder Eicheln, bekommt man Pluspunkte (bei zwei bis vier gesammelten Karten), oder Minuspunkte (wenn man besonders wenige oder besonders viele Karten der Sorte hat).
Üblicherweise gewinnt, wer die meisten Punkte hat.
Unter den Spielvarianten ist aber auch eine, bei der die Kartenanzahl im Kehrwagen darüber entscheidet, ob der Spieler mit den wenigsten, oder der mit den meisten Punkten als Sieger vom Tisch aufsteht. Eine andere verändert, für wie viele Karten man wie viele Punkte erhält.
Spieletester
Fazit
Natürlich darf man sich seine gesammelten Karten nicht ansehen. Man muss sich also merken, was man schon gesammelt hat. Wer sich auch noch merkt, was die anderen Spieler gesammelt haben, hat einen Vorteil. Man kann dann nämlich jene Sachen nehmen, die die anderen auch brauchen könnten. Und man lässt ihm das übrig, was sie nicht brauchen können. Natürlich immer vorausgesetzt, dass mir die Karten auch nutzen. Gerade gegen Spielende wird es ärgerlich, wenn man aus der Auslage nichts nehmen will, weil alles mühsam gehamsterte Punkte in Minuspunkte verwandelt (dazu gehört auch der Umstand, dass man immer ALLE Karten einer Sorte nehmen muss). Und dann sind auch noch die Eicheln alle. Verflixt!
So ist Picky ein nettes Ärgerspiel mit Memo-Anteil, das sich ausgezeichnet für Familien eignet. Dazu passen auch die herzige Grafik und die solide Spielausstattung.
Plus
- auffordernde Spielgestaltung
- ist Neulingen rasch erklärt
Minus
- das Glück bzw. Pech spielt mit und kann aus Pluspunkten ganz schnell Minuspunkte machen
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Details
1 Spielplan
1 Kehrwagentafel
5 Spielertafeln
100 Essenskärtchen
5 Startkärtchen
3 Jahreszeitenkärtchen
1 Comickärtchen
10 Eicheln
1 Spielanleitung
Statistik
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