Die kleinen Zauberlehrlinge

Zisch! Kawumm! Heute geht es heiß her in der Zauberküche, denn jede Zutat muss in den richtigen Kessel. Vorsicht, jetzt nur nicht stolpern! Krötenbein und Stolperstein, wer wird wohl der Erste sein? Bei diesem vertrackten Spiel gilt es, mit Fingerspitzengefühl die Zutaten in die Zauberkessel zu befördern.

Spielidee:

Reihum versucht jeder Zauberlehrling seine Zutaten in die Zauberkessel zu bringen, ohne unterwegs zu stolpern! Nur wer alle seine Zutaten verteilt hat, darf versuchen, mit der Feuerkugel das Feuer zu entzünden. Ziel ist es, als Erster das Feuer zu entfachen.

Ausstattung:

Im Zwischenboden der Spielschachtel (Fußboden der Zauberküche) sind zwölf kleine Metallkugeln versteckt, die durch Schütteln an verschiedene Positionen gebracht werden. Ein winziger Magnet in der abgerundeten Fußspitze der Holzfiguren der Zauberlehrlinge sorgt dafür, dass diese nach vorne kippen und ihre Zaubertrankzutaten (farbige Holzkugeln) nach vorne abwerfen können. Schachtel und Figuren sowie sämtliches Zubehör sind solide verarbeitet und grafisch äußerst ansprechend gestaltet. Der Zusammenbau vor Spielbeginn beschränkt sich auf das Aufstellen der Flammen über der Feuerstelle und das Verteilen der Zutaten. Obwohl der Feuerstellenmechanismuses aus Kunststoff besteht, überwiegt das "Holzfeeling". Die Spielanleitung lässt keine Fragen offen und beschreibt fünfsprachig mit einer gelungen Kombination aus Grafiken und Fotos den Spielablauf genau, ohne episch zu werden.

Spielfluss:

Jeder erhält einen Zauberstab und einen Zauberlehrling und stellt ihn auf das Startfeld an der entsprechenden Seite der Schachtel.

Gespielt wird reihum. Man legt eine seiner Zutaten in die Schale seines Zauberlehrlings und versucht die Zutat zum gleichfarbigen Kessel zu bringen. In anderen Worten: Die Holzfigur wird mit einer Holzkugel beladen und mit dem Zauberstab vorwärts in Richtung farblich passendes Schachteleck geschoben. Hat man unterwegs alle Stolperfallen (im Boden verborgene Metallkugeln, die die Figur nach vorne kippen) vermeiden können und die Zutat dank einer weiteren "Stolperfalle" in den Kessel gekippt, ist der Nächste an der Reihe. Hat man die Kugel unterwegs verloren, wird sie für einen weiteren Versuch in der nächsten Runde zurück in den Vorrat gelegt.

Wer seine letzte Zutat in den richtigen Kessel gebracht hat, darf in der nächsten Runde versuchen, das Feuer zu entfachen, also mit seiner Figur die Glaskugel in die Mitte der Feuerstelle plumpsen zu lassen. Wem das gelingt, wird zum Meister der Zaubertränke ernannt und hat das Spiel gewonnen.

Spieletester

17.04.2011

Fazit

Wie Beppo der Bock setzen auch die kleinen Zauberlehrlinge auf die Kraft des Magnetismus. Zusammen mit dem stimmungsvollen Ambiente ist Thomas Daum und Violetta Leitner ein Geschicklichkeitsspiel gelungen, das nicht nur Kinder in seinen Bann zieht, sondern auch Erwachsene nach einer weiteren Runde rufen lässt. Die entzückenden und detailreichen Illustrationen bilden zusammen mit dem ausgeklügelten Magnetmechanismus ein perfektes Spiel, das neben Geschicklichkeit auch Aufmerksamkeit, Konzentration und etwas Strategie fördert und in dem "Pop-up" Feuer seinen Höhepunkt findet.
Redaktionelle Wertung:

Plus

Minus

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 4
Alter: ab 5 Jahren
Spieldauer: 20 Minuten
Erscheinungsjahr: 2010
Grafiker: Rolf ARVI Vogt
Zubehör:

1 Feuerstelle, 4 Zauberlehrlinge mit Magnet, 4 Zauberstäbe, 16 Zaubertrankzutaten (Holzkugeln), 1 Feuerkugel (Glas), Spielanleitung (D, F, GB, NL, I)

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