Panika

Na, habt ihr schon Angst? Bei Panika ist es nämlich so, dass uns regelmäßig etwas um die Ohren fliegt. Zum Glück nur in einer App.

Spielvorbereitung

Mischt alle Karten, verteilt sie dann gleichmäßig an die Spieler. Jeder nimmt vier Karten auf die Hand. Los geht der wilde Ritt!

Paaaaanik!

Wichtigster Bestandteil von Panika sind die Zahlenkarten. Sie lassen den Wert der Auslage stetig wachsen. Der Wert darf aber nicht beliebig wachsen! Wir wissen lediglich, dass die Grenze irgendwo zwischen 20 und 29 liegt. Das ist jede Runde anders. Wie erfahren wir, wo die Linie ist, die es nicht zu überschreiten gilt? Durch Trial and Error. Wer eine Karte spielt (das ist Standard in einem Spielzug), muss ihren Wert in der App eingeben. Wenn es knallt - Pech gehabt!

Gemüse: Superduper oder NoGo?

Während die Zahlenkarten Werte von null bis vier haben, ist jedes Gemüse fünf Punkte wert. Gerade bei aktuell hohen Gesamtwerten ist es deshalb gefährlich, ein Gemüse auszuspielen. Doch halt! Es gibt ein Schlupfloch: Zwei gleiche Gemüsekarten darf man gemeinsam ausspielen und diese gelten als Wert Null. Puh, nochmal Glück gehabt.

Spezialkarten

Einige Karten bringen Chaos ins Spiel: Der "Richtungswechsel" hat dieselben Folgen, wie wir es von Uno kennen. Die "Spiel Zwei" hingegen ist vom Prinzip umgekehrt zu Uno: Der nachfolgende Spieler muss zwei Karten ausspielen (statt nur einer). Bei "Tippt!" muss jeder der anderen Spieler reihum einmal in der App erhöhen, bevor man selbst einen weiteren Zug durchführt.

Rundenende

Wer am Zug war, ergänzt seinen Karten auf jeden Fall auf vier, egal was passiert ist.
Das Rundenende tritt aber nur ein, wenn unser Zähler in der App explodiert ist. Die neue Runde startet wieder bei Gesamtwert Null. Das war's? Nein, natürlich nicht: Wer den Wert der Auslage zu hoch getrieben und die Explosion verursacht hat, wird natürlich bestraft. Und zwar erhält er von jedem Mitspieler eine Karte aus deren Vorrat in den eigenen Vorrat. Das ist ärgerlich, denn die Gewinnbedingung lautet: Werde alle Karten aus dem eigenen Vorrat und der eigenen Hand los, ohne dass bei der letzten Karte eine Explosion erfolgt. Manchmal gewinnt man auch passiv, wenn man seine letzte Handkarte einem Explosionsauslöser überreichen darf.

Spieletester

Fazit

Panika ist ein Spiel, bei dem man so richtig garstig sein kann. Speziell die Sonderkarten können, zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt, eine Entscheidung bringen. Es bedarf einiges Kartenglücks, damit man sich erfolgreich gegen das zu starke Erhöhen des Kartenwerts wehren kann. Denn wenn es zu hoch wird, macht es in der App Ka-Boom!
Die App ist ganz einfach gehalten, die Bedienung ist absolut intuitiv. Ich habe aber das Gefühl, dass sie eher hohe als niedrige Werte auswählt.

Panika kann ohne viel Nachdenken gespielt werden, es ist für alle Altersgruppen geeignet. Man muss es allerdings aushalten, dass ein nicht unwesentlicher Glücksfaktor mitspielt.

Redaktionelle Wertung:

Plus

  • geringe Einstiegshürde
  • für jede Altersgruppe geeignet

Minus

  • erheblicher Glücksanteil
  • man ist garstig zueinander (aber es ist nachher niemand böse)

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Details

Auszeichnungen:
Spieleranzahl: 2 bis 6
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: 15 bis 20 Minuten
Preis: 15,00 Euro
Erscheinungsjahr: 2026
Verlag: Amigo
Grafiker: Marina Zlochin
Genre: Karten
Zubehör:

66 Zahlenkarten
30 Gemüsekarten
24 Sonderkarten
1 Spielanleitung

weiters benötigt man: Die Panika-App, kostenlos erhältlich für Android und iOS.

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