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Gesellschaftsspiel Zwickern


Fazit
Zwickern lässt sich wohl am besten als kleines Kartenspiel beschreiben, das keinen großen Anspruch zugrunde legt. Der Großteil des Spielgeschehens wird vom Kartenglück dominiert, es ist jeweils der Startspieler einer Runde klar im Vorteil. Wenigstens geht es so gerecht zu, dass jeder gleich oft Startspieler ist.

Einen starken Vorteil genießt aber auch jener Spieler, der als letzter im Spiel Karten kauft - er bekommt die restliche Auslage geschenkt. Es ist mir schleierhaft, worin der Sinn einer solchen Regel besteht, bringt sie doch unter Umständen ein enormes Ungleichgewicht ins Spiel. Aber weil wir gerade bei Ungleichgewichten sind: Wir haben ja vorhin davon geredet, dass man Karten in die Auslage legt, indem man sie auf eine andere Karte plaziert. Wer die Karte gelegt hat, darf den neuen Wert des Stapels bestimmen - entweder den bisherigen Wert plus oder minus der neuen Karte. Das Problem daran ist allerdings, dass bis zum Ende der Runde nicht gekaufte Stapel saftige Minuspunkte für den letzten Erweiterer bringen. Es macht also nur Sinn einen Stapel zu bilden, wenn man selbst eine passende Karte für den Kauf hat; andernfalls kann man sicher sein, dass Mitspieler nicht kaufen obwohl sie könnten, um einem diesen "Spaß" zu gönnen.

Zwickern ist also ein Spiel ohne Ecken und Kanten, auch Highlights wird man vergebens suchen. Die Spielregel macht zwar gut klar worum es geht, aber den zündenden Funken konnten wir bislang nicht aufspüren.

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Besucherkommentare

Werner Hajek | 04.03.2009

Die Dame hat recht, es gibt eine norddeutsche Variante mit sechs Jokern.
http://testberichte.ebay.de/Zwicker-das-alte-Kartenspiel_W0QQugidZ10000000002679721?ssPageName=BUYGD:CAT:-1:LISTINGS:1
http://www.kartenspiele.net/spiele/zwickern.htm

ankegkoch@aol.com | 11.10.2007

Hallo, ich schreibe hier heute einfach mal, weil ich etwas verwirrt bin. Als kleines Kind, ich bin inzwischen 50 Jahre alt, habe ich mit meiner Oma immer gezwickert. Doch das Spiel war ganz anders als hier beschrieben. Zu den normalen Karten gehörten 6 Joker mit einem jeweiligen Kartenwert von 10, 15, 20, 25, 30 und 40 Punkten. In die Mitte kamen zehn Karten, die der Anfangsspieler, wenn möglich, abräumen konnte. Wenn er den Joker mit der 40 hatte, hatte er das Spiel schon fast gewonnen. Ist das nun eine Variante des Zwicker-Spiels oder etwas völlig Anderes. Ich komme aus Norddeutschland und habe in einem Altenheim gearbeitet. Eine der Bewohnerinnen kannte dese Version auch. Nun bin ich schon lange auf der Suche nach dem richtigen Kartenspiel, aber ich finde es nicht. Vielleicht kann mir jemand eine Tip geben.
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Kommentar von Spieletest.at:
Hallo Anke!
Was du beschreibst ist anscheinend etwas Ähnliches, unseres ist sozusagen eine moderne Form davon mit anderen Kartenwerten etc.
Dein Original ist mir nicht bekannt und ich habe es jetzt nicht gleich gefunden - aber ich werde weiter suchen!

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Details

Redaktionelle Wertung:

So werten wir

Spieleranzahl: 3 bis 4

Alter: ab 10 Jahren

Spieldauer: 30 Minuten

Preis: 7 Euro

Erscheinungsjahr: 1999

Verlag: Queen Games

Genre: Karten

Zubehör:

55 Spielkarten, 1 Anleitung

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