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Gesellschaftsspiel Auf der Reeperbahn...


Fazit
Ein wirklich taktisches, nettes Spielchen, bei dem uns noch folgende Dinge aufgefallen sind:
1) Den ersten Spielzug zu machen scheint ein Vorteil zu sein. Von 10 Partien gewann 9x der Spieler, der die Partie eröffnete.
2) Das Ende ist nicht ganz befriedigend, wenn der Kartenstapel das zweite Mal durchgespielt wurde und keine der Siegbedingungen erreicht ist. Dann gewinnt der Spieler, auf dessen Seite Brilli-Lilli steht. Das wäre noch OK, nicht aber die Möglichkeit, durch tauschen von bis zu 8 Karten das Spiel zu beenden. Das ist ein bisserl "unerotisch". Wir tüfteln noch an einem besseren Spielende.
3) Ein bisserl hat das Spiel an How Ruck von Richard Borg erinnert, das Hin und Her zwischen den Bars ähnelt ja wirklich dem Seilziehen.
4) Die Karten-Rückseite ist leider in ähnlichem grau gehalten wie die Bodyguard-Karten. Sind solche Karten verdreht im Stapel sieht man das schlecht.
5) Der Ablagestapel muss beim Neumischen sehr gut gemischt werden. Sonst bleiben die oft kleinen Stapel gleicher Karten erhalten so wie sie gespielt wurden. Besser ist, so machen wir es, dass wir gleich beim Spielen 4 Ablagestapel bilden und die Karten auf die 4 Stapel verteilen. Beim Mischen hat man dann bereits eine gute Kartenmischung, wenn man die 4 Stapel aufeinanderlegt.

Insgesamt aber ein nettes, flottes Spielchen aus meiner Lieblingsreihe, der Kosmos für 2 - Serie.

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Besucherkommentare

Miss und Mister L | 13.12.2010

Wir haben uns die Reeperbahn vor ein paar Tagen beim nahe gelegenen Spieleverleih ausgeborgt und erst nach zahlreichen Spielen wieder zurück gebracht.

Eigentlich hat uns das Spiel auch von Anfang an gut gefallen, doch stellten wir uns nach der 2. oder 3. Runde die Frage, ob der Sieger nicht doch eher durch Glück als durch großartige Strategie ermittelt werden würde.

Das Fazit haben wir dann nach etwa 10 Runden, die uns mit oder ohne durchdachter Strategie sehr gut gefallen haben, gefunden. Taktisch klug zu spielen ist durchaus möglich, allerdings eher im Bezug auf die einzelnen Spielzüge als im Gesamtkontext. Weit voraus zu denken, macht selten einen Sinn. Vor allem wenn der Gegner beginnt, denn dann ist man meist recht schnell einen Zug im Rückstand.

Echten Kritikpunkt/Verbesserungsvorschlag haben wir nur einen. Da der blonde Hans auf deiner Seite ebenso ein Vorteil ist, wie die damit begonnene Berechtigung, das Spiel zu eröffnen, sollte vielleicht eher der Spieler beginnen dürfen, der die rote Lola auf seiner Seite hat.

So oder so, ein wirklich gutes, wenn auch kleines Spiel für zwei Spieler. Und wenn ein Spiel mit jeder Runde mehr Spaß macht als in der davor, kann das nur ein gutes Zeichen sein.
Wirklich gelungen! :)

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Details

Redaktionelle Wertung:

So werten wir

Spieleranzahl: 2

Alter: ab 12 Jahren

Spieldauer: 20 Minuten

Preis: 15 Euro

Erscheinungsjahr: 2006

Verlag: Kosmos

Autor: Reiner Knizia

Genre: Glück

Zubehör:

1 Spieplan, 6 Spielfiguren (Brilli-Lilli, Schampus-Charly, 2 Bodyguards, die Rote Lola, der Blonde Hans), 55 Spielkarten

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